Wie man Freunde gewinnt - Dale Carnegie

Buchzusammenfassung

Buchzusammenfassung zum lesen

Animierte Videozusammenfassung

animiertes Video unter dem Text

Link zum Buch

Link* zum Buch unter dem Text

Buchzusammenfassung - Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie

Das Buch „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie wurde 1937 veröffentlicht und bereits über 30 Millionen Mal verkauft.

 

Geheimnis #1 - Höre auf andere zu kritisieren

Es kommt häufig vor, dass wir Taten in gut oder schlecht und Menschen in Gut und Böse einteilen. Dabei gehen wir davon aus, dass die kritisierte Person auch weiß, dass er etwas Falsches gemacht hat. Doch diese Annahme ist falsch! Selbst Massenmörder und Terroristen gehen davon aus, dass Sie keine schlechten Menschen sind, sondern sehen das schlechte woanders.

Es ist also völlig egal, wie sehr eine Person im Unrecht ist, diese Person wird sich niemals selbst beschuldigen. Es ist also eher kontraproduktiv andere Menschen zu kritisieren. Denn wenn wir eine Person kritisieren, drängen wir sie in die defensive und diese Person wird anfangen sich zu rechtfertigen. Außerdem wird das Selbstgefühl gekränkt und ein Unmut gegen denjenigen erweckt, welcher die Kritik gibt.
Es ist dabei auch egal, ob derjenige Unrecht hat oder nicht. Der Mensch wird versuchen sich zu rechtfertigen und zu verteidigen. Bei einer harten Kritik wird der beschuldigte sein Leben lang nicht mehr gut auf denjenigen zu sprechen sein.

Geheimnis #2 - Zeige Anerkennung

Der einzige Weg einen Menschen zu ändern, ist dafür zu sorgen, dass er es selbst tun will! Um dies zu erreichen, kann man sich dem Verlangen nach Anerkennung zu nutze machen.

Wie wir bereits erfahren haben, bringt Kritik nur wenig bis nichts. Wenn jedoch Menschen gezielt für ihre geleisteten Sachen Anerkennung bekommen, verinnerlicht sich dies.
Doch warum zeigen wir dann so selten Anerkennung? – Carnegie erklärt dies so: Wir nehmen bei unseren Mitarbeitern, Freunden, Familienmitglieder oft etwas als selbstverständlich hin, so dass wir gar nicht daran denken ihnen hierfür Anerkennung zu zeigen. Carnegie sagt allerdings, dass es extrem wichtig ist, dass die Anerkennung auch echt sein muss. Es bringt auf langer Sicht nichts, jemanden Anerkennung zu zeigen, obwohl man es nicht so meint.

Um positive Eigenschaften bei unseren Mitmenschen zu finden, sollten wir weniger an uns selbst denken und seinen Mitmenschen mehr Aufmerksamkeit schenken. Ein Mitarbeiter von Carnegie, welcher für seine herausragende Mitarbeiterführung bekannt war, sagte einmal:

„Wenn wir aufrichtig anerkennen und großzügig loben, werde die Menschen unsere Worte bewahren und sich eine Ewigkeit daran erinnern – noch Jahre, nachdem wir sie längst vergessen haben.“

Geheimnis #3 - Das wichtigste Wort ist der Name

Menschen bei Ihrem Namen zu nennen ist eine der einfachsten und zu gleich wirksamsten Methode Personen für sich zu gewinnen. Stell dir die Situation vor, dass du eine neue Person kennengelernt hast und du sie dir erzählt, dass sie am Wochenende ein Schrank aufbauen muss. Wenn du diese Person nach 2 Wochen wieder triffst und sagst: „Hi, wie lief der Aufbau deines Schrankes“ oder Du sagst „Hi Peter, wie lief der Aufbau deines Schrankes“, ist die zweite Variante viel persönlicher und die Person fühlt sich viel mehr geschätzt.

Wenn du beim ersten Mal den Namen nicht richtig verstanden hast, empfiehlt es sich relativ bald nochmal nach dem Namen zu fragen. Somit fühlt sich die Person gleich beim ersten Gespräch geschätzt und du kannst dir den Namen nochmal merken.

Außerdem empfiehlt es sich bei einem Telefongespräch den Namen gleich mit aufzuschreiben, so kann man den Namen nicht mehr vergessen und kann sich auch mit dem Namen von der Person verabschieden.

Geheimnis #4 - Wie überzeugt man Menschen

Man gewinnt keinen Streit, auch wenn man ihn gewinnt. Ja, richtig gehört. Einen Streit kann man nur gewinnen, wenn man ihn vermeidet. Selbst wenn die andere Person einräumen muss, dass sie im unrecht ist und du recht hattest, wird sich die andere Person in ihrem Stolz verletzt fühlen.

Man sollte deshalb immer die Meinung der anderen Person achten und versuchen die Situation aus ihrer Sichtweise zu verstehen.

Wenn eine Person eine andere Meinung hat wie sie, dann sagen sie nicht gleich „Nein“. Durch dieses „Nein“ gelangt die andere Person in einen „Modus der Ablehnung“ und versucht an ihrem Standpunkt festzuhalten und diesen zu verteidigen. Carnegie macht den Vorschlag mit dem Satz zu antworten: „Ich kann mich irren, das kommt häufig vor. Gehen wir der Sache doch einmal nach.“ Mit diesem Satz bringst du den anderen dazu darüber nachzudenken, dass auch er womöglich falsch liegen könnte.

Eine weitere Methode ist es, sofort zuzugeben, wenn man selbst Falsch liegt. Dadurch wird dem gegenüber die „Kampflust“ genommen und derjenige wird ihren Fehler als nicht so gravierend ansehen.

Außerdem ist es eine gute Idee, die andere Person mehr reden zu lassen und hauptsächlich Fragen zu stellen. Dadurch bekommt der gegenüber nicht das Gefühl, dass man ihn von irgendetwas überzeugen möchte und es ist möglich ihn durch beiläufiges Erwähnen, das Gefühl zugegeben, als wäre er selbst auf die Idee gekommen.

Geheimnis #5 - Wie man Menschen ändert

Viele Wissen, dass bevor man eine Kritik ausspricht eine Anerkennung bzw. ein Lob aussprechen sollte. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Wenn man zuerst das Lob und dann die Kritik mit einen „aber“ verknüpft, wird das Lob nur als eine Einleitung für die Kritik empfunden. Viel besser ist es, wenn man die Kritik mit einem „und“ verknüpft. Hier ist ein Bespiel. Wenn ein Kind ein Schulzeugnis bekommt und die Noten alle „gut“ sind, allerdings hat das Kind in Mathe eine 5. Die erste Variante lautet.

 

„Fritz, das hast du wirklich gut gemacht, deine Noten sind richtig gut, aber wenn du dich in Mathe etwas mehr angestrengt hättest, wäre die Note auch besser gewesen.

 

„Fritz, das hast du wirklich gut gemacht, deine Noten sind richtig gut und wenn du dich in Mathe etwas mehr angestrengt hättest, wäre die Note auch besser gewesen.

 

Hier hört man deutlich den Unterschied, dass die zweite Aussage eine ehrliche Anerkennung darstellt und die Kritik wohlwollend gemeint ist.

Außerdem fällt es Menschen leichter Aufforderungen nachzukommen, wenn man diese auch hätte verweigern können. Es ist daher einfacher eine Person dazu zubringen etwas zu tun, wenn diese die Aufforderung als Vorschlag versteht und nicht als Befehl.

Wie man freunde gewinnt

*Affiliatlinks